Beziehungsunfähig 4

Vielen Dank für die vielen positiven Resonanzen; fühl mich richtig gebummfidelt…

Dann will auch sogleich den vierten Teil nachreichen.
Vielleicht noch am Rande: der Sarah-Zyklus ist soweit abgeschlossen, weswegen ich diese Teile ad hoc parat habe. Nach einer Korrektur (welche hoffentlich was bringt.)

Nun denn; viel Spaß!


Ramov

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Das Sarah-Kuriosum

Den darauf folgenden Tag brauche ich nicht weiter beschreiben.
Wie ich am Vorabend von David erfahren hatte, war er an diesem morgen wieder zurück gefahren. Wenn ich ihn an dem Tag noch gesehen hätte, hätte ich ihm schon ein wenig auf der Fidel vorgespielt. Weil er mich gestern hatte hängen lassen.
Aber bis zu seinem nächsten Besuch war sowieso alles wieder vergessen.

Überwiegend war ich aufgeregt und nervös. Wobei Nervosität schon den Wettkampf gewann. Ich versuchte mich zu gut wie möglich auf alle Eventualitäten einzustellen.

Von der Möglichkeit angefangen, dass der Abend ganz human vorüber ging.
Über die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich irgendwann auf leisen Sohlen von einem wild knutschenden Pärchen absetzte.
Bis dahin, verschiedene Fluchtszenarien durch zu spielen.

Der Film ging ja erst um 8 los. Oder 18 Uhr? Sarah hatte mir nicht gesagt, in welchen Film sie wollten, so konnte ich nicht die Zeitung um Rat befragen. Am Besten wäre es, ich gehe 10 vor 8 los. Falls es dann doch 18 Uhr gewesen war, so sollte es halt nicht sein.

Gegen halb sechs wurde ich unruhig. Aber ich zwang mich zur Gelassenheit.
So schaffte ich es tatsächlich, mich eine Stunde lang zu beschäftigen.
Meist mit dem Erledigen von sinnlosen Dingen. Socken ordnen zum Beispiel.

Etwa gegen 7 Uhr bemerkte ich eine beginnende Gleichgültigkeit in mir aufsteigen. Ich hatte wohl meine Tagesration an Nervosität aufgebraucht.

Halb acht viel mir ein, dass ich ja noch was für den Kinobesuch anziehen musste.
An der Stelle keimte leichte Panik auf. Darüber hatte ich bis dahin noch gar nicht gedacht.

Ich inspizierte mein Bekleidungsresoure. Nur um festzustellen, dass ich gar nichts Besonderes hatte.
Aber warum sollte ich mich auch was Schickes anziehen; war ja gar nicht mein Date.
Also entschied ich mich für das Übliche. Aber nicht zu schäbig. War ja dennoch kein Alltagserlebnis.

Da das Kino nur ca. 15 Minuten Fußweg von mir entfernt war, ging kurz nach halb 8 los.
Schaffte ich locker.

10 Minuten vor Acht kam ich an. Das Studium der Spielzeiten zeigte, dass alle Filme um 20:15 Uhr begannen.
Ich sah erst mal kein bekanntes Gesicht. Also warten.
Es war schon 8 durch, und immer noch stand ich allein herum.

War ich etwa einem Scherz aufgesessen?

Ich fing bereits an zu überlegen, ob ich in diesem Falle wieder heim gehen solle oder alleine ins Kino. Da hörte ich jemanden meinen Namen rufen.
Ich sah mich um und erkannte Sarah, die mir zu winkte.

„Ben! Hier drüben!“

Neben ihr stand ihr Date.
Er war ungefähr einen halben Kopf größer als ich. Ziemlich hager. Kurze, braune Haare. Brille.
Auf den ersten Blick kein Unmensch.

Ich kämpfte mich durch die mittlerweile um Einlass ringenden Massen zu den Beiden.

„Hi Ben! Schön dich zu sehen!“
Ich nickte.
„Willst wohl auch ins Kino?“
Wiederrum nicken meinerseits. Ein wenig verständnislos.
„Wir auch. So ein Zufall…“
Langsam begriff ich.
„Allerdings“ stieg ich in die Farce mit ein.

Sarah, nun ihrem Begleiter zugewandt „Das ist Ben, ein Freund von mir.“
„Hallo“ kam von ihm.

Die Stimme überschlug sich leicht, worauf er sich räusperte.
Er machte grundsätzlich keinen hocherfreuten Eindruck. Konnte ich ihm nicht verübeln.

Sarah stellte mir ihren Begleiter vor.

„Das ist Makkus“
‚Makkus?‘
„Hallo.“ sagte ich und reichte ihm die Hand.
Er ergriff sie. Leicht feuchter Händedruck.
“Hi, ich bin Makkus!“ manifestierte er Sarahs Aussage.
‚Makkus? Was ist denn das für ein Name? Ich kaufe ein R und will lösen?‘
Ich hakte aber kluger Weise nicht nach.

Nun reihten wir uns in die Schlange der Kinokartenkäufer ein.

„Wir wollen in ‚Housesitter’“ sagte Makkus. Gute Wahl.
„So ein Zufall“ sagte ich und kaufte mir ebenfalls eine Karte für diesen Streifen.
„Hey, wollen wir da nicht zusammen sitzen?“ Kam ganz spontan von Sarah ein Geistesblitz.
„Ne, ich will euch nicht stören.“ flunkerte ich zurück.
„Ach was, stört doch nicht“ widersprach mir Sarah. Und an Makkus gerichtet „Oder?“
„Nein nein!“ Bestätigte er sofort. Obwohl sein Gesichtsausdruck zuerst auf Anderes hätte schließen lassen. Er tat mir schon fast leid. Im Grunde war er ja ganz nett.

Und so kam es nun, dass wir uns zu dritt den Film ansahen. Sarah in der Mitte zwischen uns.
Ich konnte während der Vorführung keine Annäherungsversuche seitens Makkus erkennen. Ich hätte auch nicht gewusst, was ich dann machen sollte. Der Film war echt gut; mit Steve Martin kann man nicht viel falsch machen.

Aber alles geht einmal vorbei. Wir standen nach Ende des Kinoabends noch zusammen und rauchten eine. Das heißt nur Sarah und ich, Makkus stand dabei.
Und entspannte sich langsam.
Ich würde ja nun bald gehen.

Er gab interessante Hintergrund-Infos zum Besten. Wo der Film gedreht wurde. Über Steve Martins Filmkarriere. Und weiteres.
Also, ich fand ihn ganz ok.

Nachdem wir auf geraucht hatten und noch weitere ungefähr 3 Minuten Pflicht-Small-Talk geführt hatten, machte ich Anstalten, mich zu verabschieden.
Ich konnte keine Gefahr für Sarah bemerken und wusste beim besten Willen nicht, was ich noch beitragen konnte.
Es lief ja alles recht gut zwischen den Beiden, und über Weiteres wollte ich nicht Zeuge werden.

„Ich mach mich dann los.“ Gab ich lapidar von mir.
„Ok, bis dann.“ – Makkus
„Schon?“ – Sarah.
„Jup, muss früh raus.“ log ich.

Sarah sah mich an. Ich wusste ihren Gesichtsausdruck nicht zu deuten. Und um ehrlich zu sein wurde es mir auch langsam zu viel. Allmählich merkte ich Müdigkeit aufsteigen.
Die permanente Anspannung des Tages hatte ziemlich an mir gezehrt.

Der Film war ja ganz gut gewesen, aber auf Dauer fühlte ich mich in meiner Rolle nicht wohl.
Weil ich auch nicht genau wusste, was mein Auftritt aus Sarahs Sicht beinhalten sollte.

Sie waren im Kino, ich war dabei gewesen.
Es gab keine erkennbaren ‚Rette Mich!‘-Gesten seitens Sarah, also gab es auch nichts zu retten.
Und sinnlos herumstehen konnte ich auch daheim.
Da war es wenigstens nicht so windig.

Ich gab also Makkus die Hand; er erwiderte mit einem breiten Lächeln meinen Gruß.
Hatte ziemlich schwitzige Hände diesmal. Nicht mein Problem.

Ich wischte mir nach dem Schütteln unbewusst meine Hand an der Hose ab.
Tief in mir drin wollte ich wohl nicht Sarah diesen Schweißfilm zumuten.
Jedenfalls nicht durch mich.

Dann hielt ich Sarah meine Hand zum Abschied hin. Sie sah mich an, dann auf meine Hand herab. Als wäre sie mit dieser Gepflogenheit noch nicht allzu vertraut. Dann nahm sie meine Hand, vielmehr nur die Finger, drückte sie mit einem kurzen „Bis dann.“

Sie war wohl enttäuscht. Keine Ahnung, was ich hätte anders machen sollen.

Ich drehte den Beiden den Rücken zu und begab mich auf dem Heimweg. Ich hörte noch, wie Sarah, wohl zu Makkus, sagte, dass sie auf die Toilette müsse.
Dann war ich außer Hörweite.

Ich hatte schon ein viertel der Strecke hinter mir, als ich plötzlich rasch näher kommende Laufschritte vernahm. Ich dachte gerade ‚Na hoffentlich rennt der mich nicht um‘ – da sprang mich schon jemand von hinten an. Ich will nicht dramatisieren, so schlimm war es nicht.
In erster Linie war ich erschrocken.

Ich sah mich nach dem Attakierer um – und da stand Sarah vor mir. Mit roten Apfelbäckchen und leicht außer Atem.
Sie feixte mich an „Hab ich dich erwischt!“

„Was machst du denn hier?“ kam es perplex von mir.
„Na denkst du, ich geh mit dem zu mir?“
„Jetzt nicht mehr.“

„Ich bin nur kurz puschern, und dann abgehauen. Vorne rein, hinten wieder raus.“
Sie grinste wieder.
„Aha.“
„Der steht bestimmt immer noch brav davor.“

Ich konnte ihr Amüsement nicht zu 100 Prozent teilen. Eigentlich tat er mir ein bisschen leid.

„Ok. Und jetzt?“ schwenkte ich von meinen Gedanken um.
„Was, und jetzt?“ fragte Sarah.
„Na, du bist in die falsche Richtung unterwegs. Du wohnst da hinten.“ erläuterte ich, wobei ich überflüssigerweise mein Gesagtes noch durch einen Fingerzeig unterstrich.

„Ich weiß“ sagte Sarah „Glaubst du, ich geh jetzt heim?“

Mein fragender Blick rang ihr noch eine weitere Erklärung ab.

„Wenns geht, wartet er dort schon auf mich.“
„Verstehe.“ Das leuchtete sogar mir ein. „Und nun?“
„Na, wir gehen zu dir!“ strahlte Sarah.
Ganz selbstverständlich.
Sie hakte sich bei mir ein und marschierte los.
Mich zuerst mit sich ziehend, dann lief ich selbstständig.

Sie so an mir zu spüren, ihren rechten Arm mit meinen Linken verschränkt, ihre linke Hand auf meinem Oberarm, ließ mich die vergangenen Stunden vergessen.
Einfach nur schön.

Wir waren alsbald bei mir angekommen; wie schon geschrieben war der Weg nicht weit.

Ich schloss die Wohnungstür auf und Sarah schlüpfte hinein. Sie sah sich interessiert um. War ja schon eine Weile her, dass sie bei mir zu Besuch war.

„Hat sich ja nicht so viel verändert“ fasste sie ihren Rundblick zusammen. Was hätte sich auch schon groß verändern sollen?

Sie zog ihre Schuhe aus, dann die Jacke. Darunter kam ein luftiges Oberteil zu Tage, welches dennoch ihre Figur betonte.

„Dort geht es zum Wohnzimmer, stimmts?“
So viel wusste sie also noch. Ohne eine Antwort abzuwarten ging sie auf die Tür zu, auf die sie gerade gedeutet hatte.

Sie stand schon im Wohnraum, als ich mich auf den Weg in die selbe Richtung machte.

„Gemütlich hast du es hier!“
Ich hatte zu ihr aufgeschlossen und stand nun neben ihr.
Ihr Blick fiel auf meine improvisierte Bettstatt, welche noch mit meinen zerwühlten Kissen und der ebensolchen Decke geziert dastand.

„Äußerst gemütlich sogar!“

Sarah lächelte mich an, ging zur Couch und ließ sich rücklings darauf nieder. Es war nicht wirklich ein fallen lassen; eher ein darauf gleiten.
Sie robbte auf ihrem Gesäß bis nach ganz oben, legte ihren Kopf in meine zerknautschten Kissen.

„Extrem gemütlich sogar!“ Grinste sie mich an.

Durch diese Aktion hatte ich gar keine Gelegenheit gefunden, dass es mir peinlich werden konnte.

Ich musste schmunzeln. Dann setzte ich mich auch auf die Couch, ihr zugewandt.

Es war schon nach 22 Uhr. Musste sie nicht morgen früh zu ihrem Ferienjob?
Als hätte sie meine Gedanken gelesen sagte sie „Gott sei dank hab ich morgen frei!“
Damit war auch das geklärt.

So unterhielten wir uns eine Weile. Sarah fragte mich, ob sie hier eine rauchen dürfte.
Mit einem „Klar“ und gedanklichem Zusatz ‚Wenn meine Eltern nicht da sind.‘ holte ich einen Aschenbecher.

Ich reichte ihn ihr; Sarah zündete sich eine Zigarette an. Ich wollte mich wieder zu ihren Füßen setzen.
„Ne ne, du hockst nicht die ganze Zeit da unten rum, während ich es hier so gemütlich hab. Du kommst schön hier hoch.“
Mit diesen Worten klopfte sie links neben sich auf die Couch.

„Du willst doch bestimmt auch eine rauchen.“ Argumentierte sie.

„Ok. Aber nicht mit den Straßenhosen. Ich zieh mir schnell was Anderes an.“

Ich ging also in mein Zimmer und zog mir meine bequemste Schlapper-Shorts an. Auch diese war, ganz nach meinem Geschmack, sehr weit. Dann noch ein angemessenes T-Shirt. Und ging zurück in das Wohnzimmer.

Sarah hatte in der Zwischenzeit die Fernbedienung vom Fernseher gefunden und ließ sich berieseln. Das Deckenlicht hatte sie bereits gelöscht; die einzige Lichtquelle im Raum war das TV Gerät.

Sarah saß immer noch in der Mitte der Couch; sie hatte den Gemütlichkeitsfaktor sogar noch gesteigert und meine Decke bis zum Bauch über sich liegen, den Aschenbecher in ihrem Schoß.

Als ich bemerkt wurde sagte sie „Na komm!“ und klopfte erneut links neben sich.
Ich kletterte zu ihr, saß dann endlich in Position.
Allerdings auf der Decke, nicht darunter.

So saßen wir eine ganze Weile nebeneinander und sahen zusammen fern. Selbst unter der chinesischen Tropfenfolter könnte ich nicht sagen, was wir uns ansahen. Ich war in dieser Zeit durchgehend elektrisiert. Sie lehnte sich mit der Zeit immer mehr an mich an, bis zu guter Letzt ihr Kopf an meiner Schulter lag. Ihre rechte Hand ergriff meinen rechten Oberarm und hielt sich daran fest, ihre linke Hand lag auf ihrem Bauch.
Ich war wie berauscht; traute mich kaum mich zu bewegen. Damit sie diese Position nicht veränderte.

Der Daumen ihrer rechten Hand begann geistesabwesend über meinen Arm zu streichen. Ich bekam eine Gänsehaut, vom rechten Arm bis zum rechten Fuß.
Das entging Sarah wohl nicht.

„Mensch, frierst du?“
„Ne ne, geht schon.“
„Aber dir ist doch kalt! Komm mit unter die Decke!“

Sie zog die Decke unter mir hervor, wobei ich ihr widerwillig half, und hob sie ein Stück an. Wie befohlen schlüpfte ich darunter. Durch diese Umgruppierung hatten wir fast eine liegende Stellung erreicht, nur noch unsere Köpfe waren aufrecht.
Ich spürte ihren nackten Oberschenkel an meinem.
Erstaunt sah ich sie an.

Sie erwiderte meinen Blick.
„Du hast doch gesagt, nicht mit Straßenhosen.“ kam es lächelnd von ihr.
Ich schluckte. Sehr aufmerksam von ihr.

Sie nahm eine ähnliche Haltung wie vorher ein, wieder meinen Arm umfassend.

Ich spürte ihre Wärme an mir.
Noch nie im Leben war ich einem anderen Menschen so nah gewesen.
Und dann noch einem Weibchen.
Und dann auch noch Sarah.

Meine Nervosität wich allmählich einem behaglichen Wohlgefühl. Der Mensch gewöhnt sich halt an alles.
Langsam wurde ich schläfrig.

„Du Ben, ist das schlimm wenn ich ein wenig die Augen zu mach? Bin ein bisschen kaputt.“
Holte mich Sarah aus meinem Dämmerzustand zurück. Ihre Tonlage bestätigte das Gesagte.

„Ist ok, ruh dich etwas aus.“
Ich machte den Fernseher leiser. Noch eine Stufe, und er war stumm.

„Dankeschön. Auch nicht für lange.“

Sie drehte sich auf die linke Seite, mir zugewandt. Ihr Gesicht lag an meinem Oberarm, welchen sie nun mit beiden Händen umfasste.
Sie stemmte sich hoch und sagte „Nimm mal deinen Arm hoch.“

Ich tat es, worauf sie näher zu mir rückte und ihren rechten Arm über meinen Bauch legte.
Ihre Hand kam auf meiner Seite zu liegen. Ich zuckte kurz zusammen, es kitzelte recht stark.

„Sorry.“ kam es schlaftrunken von ihr.
„Alles ok.“ sagte ich leise und senkte meinen Arm wieder.
Meine Hand kam auf der Höhe ihrer Taille zu liegen.

Ihr Kopf lag nun seitlich an meiner Brust. Sarahs Hand an meiner Seite strich ein wenig hoch und runter, wobei sie mich zu ihr zog.

„Du bist so schön kuschlig.“
‚Synonym für Fett?‘
„Und warm!“ Wobei sie ihr Gesicht an meinen Oberkörper schmiegte.

Ja, warm war mir auch.

Ich schaltete den Fernseher aus. Nun war es stockfinster.
Was meine Empfindungen zu verstärken schien.

Obwohl ich diese Entwicklung für äußerst skurril hielt, kehrte mein Wohlbehagen schnell wieder zurück.
Ich hielt meine Helena, die sich dicht an mich kuschelte, in meinem Arm. Unglaublich.

Vielleicht träumte ich schon längst. Das konnte ich kaum noch mit Gewissheit ausschließen.
Sarahs Atem wurde immer gleichmäßiger, ruhiger.

Und dann entschwand auch ich in Morpheus Armen.

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Ich wachte auf.

Wie lange ich geschlafen hatte, kann ich nicht sagen.
In meinen letzten wachen Sekunden war es dunkel gewesen, und das war es immer noch.
Kurz musste ich mich orientieren, bis ich mich wieder erinnerte.

Sarah lag immer noch so, wie sie eingeschlafen war.
Aber irgendwas war anders.
Hatte mich geweckt.

Da spürte ich auch, was es gewesen sein musste.
Sarahs rechte Hand war an meiner linken Seite herunter gerutscht. Wohl im Schlaf.

Aber es war nicht der Umstand, dass die Handstellung sich geändert hatte. Vielmehr, wo die Hand lag. Sie lag genau auf meinem Glied. Kurz vor der Eichel.
Da ihre Hand vom Schlaf entspannt war, umgriff sie es leicht.

‚Verdammt‘
Was sollte ich tun? Die einfachste Lösung dafür war, ihre Hand wieder nach oben zu ziehen. So vorsichtig wie möglich, dass ich Sarah dabei nicht weckte.

Ich wollte gerade diesen Plan in die Tat umsetzten, da stoppte ich unvermittelt.
Sarahs Hand hatte zugedrückt.
Ein Zucken durchfuhr mich, wie ich es bis dahin nicht kannte.
Äußerlich blieb ich aber ganz ruhig liegen.

Nach ein paar Momenten, in denen in mir die Erkenntnis reifte, dass es wohl ein Reflex gewesen sein musste, beschloss ich erneut, die Situation zu bereinigen und ihre Hand von mir wegzuziehen.

Da griff sie wieder zu. Etwas stärker als beim ersten Mal. Dann begann sie, ihre Hand zu bewegen. Soweit es ihr möglich war, ohne es auf ihren Arm zu übertragen.

Die Bewegung ihrer Hand war nun auch nicht mehr so fest wie vorher. So wie es den Eindruck machte, benutzte sie nur ihre Fingerspitzen. Es war fast so, als ob sie mich abtasten würde.

Die schmetterlingsgleichen Berührungen blieben bei meiner Wurst leider nicht ohne Eindruck hängen. Langsam verdickte sie sich.
Das musste sie doch merken!

Plötzlich hörte ich Sarah flüstern.

„Ben?“ Ich war wie gelähmt. Nach einer kurzen Pause „Schläfst du?“

Meine Zunge lag wie Blei in meinem Mund. Ob es nun immer noch an meiner Schläfrigkeit lag, oder an den Gefühlen durch ihre Hand, wusste ich nicht.
Unterm Strich bekam ich kein Wort heraus.

Diesen Umstand muss Sarah wohl missverstanden haben.

Sie hob ihren Arm von meinem Bauch, ohne das ihre Finger den Kontakt zu mir abbrachen.

Warum sie das tat stellte ich umgehend fest.

Nachdem mehr Spielraum war, ließ Sarah ihre Fingerspitzen wieder über mein Glied streichen. Von ihrer alten Position rückwärts zu der Wurzel dieses Übels.
Bislang spürte ich sie nur auf der Unterseite meiner Wurst.
An der Wurzel angekommen öffnete Sarah ihre Hand weiter und umfasste mein Glied.
Ich fühlte ihren Daumen auf der einen Seite und einen Finger auf der anderen Seite.

„Oh man.“ kam es leise von ihr.
‚Oh man?‘ fiepste eine Stimme in meinem Kopf.

Sarah lies ihre Hand wieder an meinem Glied in Richtung Spitze fahren, wobei die Finger ihre Haltung behielten. Sie übte kaum Druck dabei aus, sorgte aber dennoch für unbeschreiblich neue Gefühle bei mir.

Die Hand fuhr immer weiter. Sie hatte gut dreiviertel der Wegstrecke hinter sich gebracht, als sie erneut „Oh man“ flüsterte.
Ich war weiterhin zu keiner Regung fähig.

Dann war sie fast am Ende angekommen. Sie stieß mit den Fingern an meine Eichel, welche sich vom Umfang her abhebt.
Und noch ein Blitz.
Das ist definitiv der empfindlichste Teil an mir.

Sarah spreizte ihre Finger etwas, so dass sie diese Barriere meisterte.

An der Spitze angekommen schlossen sich auch ihre Fingerspitzen.
„Oh man“ kam es erneut von Sarah.

Sie hatte die komplette Länge erkundet.
Sarahs Finger öffneten sich wieder.
Ich dachte schon, dass das Ganze jetzt wieder rückwärts wiederholt werden würde.

Als ihre Hand jedoch den Kranz meiner Eichel erreicht hatte, stoppte sie und umgriff meine Spitze. Das ließ mich leise aufseufzen.

Sofort lockerte sich der Griff.

Sarah wartet auf eine weitere Regung von mir. In meinem Zustand konnte sie aber lange warten.

Nach einer Weile festigte sich ihr Griff wieder. Meine Gefühlsreaktion darauf war zwar immer noch spürbar, aber bei weitem nicht mehr so extrem. Sie nahm das wohl für ein gutes Zeichen. So hielt sie mich ein wenig fest, übte aber keine erneute Reizung aus.
Ganz unvermittelt löste sich der Griff.

War Sarah nun mit dem, was sie tat, fertig? Was auch immer sie vorhatte?
Ein wenig bedauerte ich diese Vorstellung.

Dann merkte ich, wie die Decke, die immer noch bis über meine Hüfte über uns lag, zurückgezogen wurde. Soweit, bis nur noch meine Beine kurz über den Knien bedeckt waren.
Auch Sarah war fast aufgedeckt.

Durch mein halb geöffneten Augen sah ich nach unten.

Sarahs Kopf lag immer noch auf meiner Brust, so das mein Sichtfeld eingeschränkt war.
Ich konnte aber gut meine Wurst erkennen, deren Umriss sich deutlich unter meiner Shorts abzeichnete und schwer bis zu meiner seitlichen Hüfte lag.

Ich spürte wieder Sarahs Hand an der Wurzel meines Gliedes. Sehen konnte ich sie nicht; ihr Kopf lag im Blickfeld.

‚Was zur Hölle!‘ Ich hielt wieder den Atem an. Sarah begann, wie vorhin, mit ihrer Hand die Konturen meines Gliedes hinauf zu fahren.

„Oh wow.“ Wiederrum geflüstert.
Jetzt brachte sie auch dabei Abwechslung ins Spiel.

Sarah glitt, wie ich vorhin schon erahnt hatte, nur mit den Fingerspitzen über mich. Tastend.
Das dabei aufsteigende Gefühl ließ mich bald verrückt werden.
Vor Anspannung lag ich völlig steif da.

Sarah schien das gar nicht zu bemerken; sie war völlig gebannt von ihrem Tun.

Als sie wieder zurück zur Wurzel kehrte bei ihrer Wanderung, löste sie erneut den Kontakt mit mir.

Allerdings wich sie nicht komplett von mir; sie ging nur etwas höher, Richtung Bauch.
Und dann schob sie ihre Hand in meine Shorts.
Durch das Kitzeln, welches dabei ausgelöst wurde, zuckte ich ein wenig; was sie erneut verharren lies.

‚Konnte sie wirklich immer noch denken, dass ich schlafe?‘
Diese Eingebung schien die Lösung für ihr Verhalten zu geben.
Ich musste mich bemerkbar machen!

Aber ich konnte nicht.
Ich war zwar lange nicht mehr so starr, aber ich hatte noch nicht die Gewalt über mich.

Ich nahm gerade Anlauf für den Versuch eines Räusperns, da wurde Sarah nach ihrer kurzen Pause wieder aktiv.

Sie fuhr in einer, unter den Umständen, hastigen Bewegung in meine Shorts.

Durch die allmähliche Verhärtung hatte sich meine Wurst bis zur Hälfte aus meinem Slip befreit.
So landete Sarahs Hand ungefähr auf halber Höhe auf meinem Fleisch.
Zuerst nur ihre Finger, dann griff ihre ganze Hand zu.
Wieder durchblitzten mich ungekannte Gefühle.

Umfassen konnte sie mich nicht; dafür waren ihre Hände zu klein.
Nicht mal ich konnte ihn ohne Mühen komplett umgreifen.

„Oh man“ kehrte Sarah zu der ersten Strophe ihres Liedes zurück.

Sie begann, mein Glied nach oben zu ziehen. Aus meiner Shorts heraus.
Ich wurde merkbar unruhig. Sarah lies sich davon nicht irritieren.

Sie hob, während sie mich entblößte, ihren Kopf an. Wohl um besser sehen zu können.
Gleichzeitig richtete sie sich auf ihren linken Arm auf.
Wie sie das schaffte, ohne sich auf mir aufzustützen, ist mir bis heute ein Rätsel.

Nun hatte auch ich volle Einsicht in das Geschehen.

Ich sah Sarahs Hand, noch halb in meiner Hose. Wie sie langsam mein Glied mit sich zog.

Die Eichel, welche sich zum größten Teil noch unter der Vorhaut verkrochen hatte, war schon zu sehen.
Ich sah auch, dass sich Sarah irgendwann ihr Shirt ausgezogen hatte.
Es umhüllte sie nur noch ein Unterhemd; ähnlich dem, welches sie gestern zu Bett getragen hatte.

Einen Büstenhalter konnte ich nicht entdecken. Das hieß aber nichts; so weit konnte ich nicht blicken.

Ich sah, wie ihr Oberkörper an mich gepresst war. Die linke Brust platt gedrückt an mir, der obere Teil drückte ihre andere Brust nach oben. Deutlich sah ich diese in ihrem Hemd, groß und prall lag sie auf der Unteren. Ihre Brustwarze zeichnete sich deutlich durch den Stoff ab; reckte sich spitz nach vorn.

Während ich mir dies betrachtete, hatte Sarah es geschafft, mein Glied zu dreiviertel aus meiner Shorts zu ziehen. Es lag nun auf meinem Bauch, das Ende weit über dem Bauchnabel.

Sarah starrte darauf.
Vielleicht schaute sie bloß, aber mir kam es wie Starren vor.
In mir entstanden unterschiedliche Regungen.
Einerseits beschämt durch die erzwungene Blöße, andererseits durchliefen mich immer wieder Schauer der Erregung.
Erregung, wie ich sie bis dahin nicht kannte.

Ich war zum Zerreißen gespannt. Ich musste dem ein Ende setzen!

Nach einem Moment der Andacht legte Sarah wieder ihre rechte Hand auf mich, umgriff mein Glied so gut sie konnte, und hob es an.
Bei dieser Aufwärtsbewegung glitt ihre Hand ein wenig in Richtung meiner Eichel. Damit sie mich nicht wieder fallen ließ, verstärkte Sarah den Druck ihrer Hand.

Und genau das war der Tropfen, der meinem Pudel die Krone ins Gesicht schlug: Ich stöhnte unwillkürlich auf.

Erschrocken, fast schon hektisch schaute Sarah zu mir auf. Suchte meine Augen. Fand sie schnell.
Sie sah mich direkt an; immer noch mein Glied haltend. Ihren Daumen an meinem Eichelkranz.

Ängstlich erwiderte ich ihren Blick. Mein Bann war gebrochen.

„Sarah… ich…“ kam es heißer von mir.

Noch bevor ich einen ganzen Satz bilden konnte, machte Sarah lächelnd „Schhhh“.
Ihre Augen wurden wieder dunkler.

Sie griff fester zu, ohne den Blickkontakt mit mir zu brechen. Ihre Hand fuhr nun an meinem Glied abwärts, bis zu der Stelle, wo es aus meiner Hose ragte. Ihr Druck ließ etwas nach.

Ich brummte.

Dann ging sie, dabei den Druck wieder erhöhend, wieder Richtung Spitze.
Kam bis zur Krone.

Ich seufzte.

Sie stoppte, und fuhr wieder abwärts. Dann wieder nach oben.

Ihr Weg wurde immer länger.

Beim zweiten Mal, bis ihr Handballen über die unterere Wulst meiner Eichel ging.

Wieder zurück.

Diesmal nur bis zur Hälfte meines Schaftes.

Erneut nach oben; am Ende ihrer Reise umschloss sie meine Eichel komplett.

Ihr Weg nach unten wurde kürzer; sie beschränkte sich nun auf den obereren Teil meines Gliedes.

Ich stöhnte nun bei jeder Aufwärtsbewegung ihrer zierlichen Hand, welche mich doch so kraftvoll umschloss.
Was Sarah dazu anstiftete, ihre Bemühungen immer mehr zu steigern.

Natürlich wusste ich, was sie tat. Das hatte ich bei mir schon tausend mal selbst gemacht.
Aber die Gefühle, die ich hatte, während sie es tat, waren damit nicht gleich zu setzen.
Es war, als würde ich diesen Vorgang das erste Mal erleben.

Sarah hatte mich nun die ganze Zeit angesehen, während sie mein Glied rieb.
Mit diesem unergründlichen Lächeln. Und diesen hinreisend dunklen Augen.

Aus meinem Blick war längst die Panik gewichen.
Ich sah sie sehnsüchtig an.

„Sarah…“ hauchte ich. Mehr als heiser.

Wieder kam nur ein „Schhhh“ von ihr.

Mein Glied wurde immer steifer. Sarah merkte das natürlich. Sie richtete nun ihren Blick von mir ab und sah auf das, was sie bearbeitete.
Sie richtete sich auf ihrem linken Arm weiter auf.

Nun lagen beide Brüste auf mir; seitlich übereinander.
Die untere Brust drückte die Obere hochwärts; keine Spur davon, dass ihr Busen in dieser Lage wirklich zum liegen kam.
Vielmehr stand er im Liegen ab.

Ihre Hand konzentrierte ihre Bemühungen jetzt an der Spitze. Dabei wurde meine Vorhaut kontinuierlich über die Kuppe gezogen, bis sie meine dick aufgeblähte Eichel freigab, um sie anschließend wieder nach oben zu ziehen.
So kam immer wieder der purpurne Kopf zum Vorschein.
Wie zum Gruße.

Voll ausgefahren stand mein Glied von mir ab; nicht senkrecht, sondern in einem spitzen Winkel.

Meine rechte Hand, die immer noch auf ihrem Rücken lag, begann sie zu streicheln und zu kneten.

Die Bewegung von Sarahs Hand wurden immer schneller; den Druckpunkt ausschließlich auf der Eichel lassend.

Ich spürte das so vertraute Kribbeln in meinem Eichelkranz. Ich würde bald kommen müssen.

Sarahs musste das doch wissen!

Ich wand mich immer mehr unter dem köstlichen Reiben; wollte es bis zum Schluss genießen.
Aber das konnte ich ihr nicht antun!

„Sarah… ich… ich…“ ächzte ich.

Kurz blickte mich Sarah wieder an.
Ihre Augen sahen so glasig aus, wie sich meine anfühlten.

„Ich weiß.“ raunte sie mir zu; dabei hörte sie keinen Moment auf, mich zu stimulieren.
Dann war ich an dem Punkt ohne Wiederkehr angelangt.

Meine Eichel begann spürbar zu pumpen. Ich kannte das schon, Sarah schien aber ein wenig überrascht; schnell sah sie wieder auf ihre melkende Hand.

Und dieser Ausdruck passt wie die Faust aufs Auge.

Ich folgte ihrem Blick, wobei ich auch erneut ihre Brüste, auf denen rote hektische Flecken zu erahnen waren, wahrnahm.
Ihre Brüste wurden bei Sarahs Pumpbewegung immer wieder zusammen gepresst, bis sie beinahe aus dem Ausschnitt heraus zu platzen drohten.

Bei diesem Anblick war es endgültig um mich geschehen.

Während mein Glied anfing, meinen Samen nach oben zu pumpen, wo er in großen Schüben sämig aus meiner Eichel kam, molk Sarah regelrecht die Kuppe meines Gliedes.

Fest zur Spitze, weniger fest wieder nach unten. Wieder fest zur Spitze.

Mein Hintern spannte sich, mein Rückgrat drückte sich durch.
Ich schloss die Augen und kam.
So intensiv hatte ich noch nie einen Orgasmus erlebt.

Die ersten Spritzer kamen klatschend auf meiner Brust auf.

Nach der ersten Eruption kamen kleinere Schübe hinterher, welche dickflüssig aus der Harnröhre liefen.
Meine Eichel tränkten.
Und Sarahs Hand.
Dennoch hörte sie nicht auf.

Mit einem „Wow“ rieb sie immer weiter. Ihre Handbewegung lies etwas nach; dafür rieb sie stärker mit ihrem Daumen an meiner Krone. Auch das immer nachlassender. Sensationell. Sie ließ, ob nun beabsichtigt oder nicht, dadurch meinen Orgasmus so sanft ausklingen, wie ich es noch nie erlebt hatte.

Nun genoss ich mit geschlossenen Augen das Gefühl des Abklingens.
Spürte dabei, wie die Melkbewegungen immer weniger wurden und ganz zum Erliegen kamen.

Ich öffnete meine Augen wieder und sah zu Sarah. Diese hielt immer noch meine triefende Eichel in der Hand. Ihr Daumen rieb leicht über die Öffnung; glitt immer wieder durch mein Sperma. Was mir tausend winzige Nadelstiche durch die Eichel jagte.

Dann hörte sie auf und sah wieder zu mir.
Mit leicht verklärtem Gesicht flüsterte sie „Ne ganz schöne Ladung.“
Noch bevor ich etwas erwidern konnte grinste sie mich an.

„War echt ne ganze schöne Ladung!“ Diesmal nicht mehr flüsternd, immer noch grinsend.
Durch diese absolut unverkrampfte Reaktion von ihr blieb mir jegliche Ergänzung im Hals stecken.
Schlussendlich gab ich nur noch ein „Tja…“ zum Besten, und grinste zurück.
Sie hatte mich mit ihrer unbefangenen Art angesteckt.

Sarah ließ nun von mir ab. Sie nahm ihre Hand von meiner Eichel, wobei sie auf den ersten Zentimetern Fäden zog. Mein Sperma tropfte von ihrer zierlichen Hand.

„Junge junge! Warte mal kurz“ konstatierte Sarah.
Sie richtete sich auf, und kramte mit der anderen Hand herum.
Wie ich annahm, in ihrer Hose.
Als sie zurück war, hatte sie eine Packung Zellstofftaschentücher.

„Halt jetzt mal still.“ Wies sie mich an.
Ich hielt still.

Was nun folgte mag sich so manch einer denken. Es ist zwar überhaupt nicht erotisch, gehört aber nun mal dazu. Und wo ich schon soweit gekommen bin, brauch ich das jetzt auch nicht mehr wegzulassen.

Sarah säuberte uns. Zuerst mich. Anfangs befreite sie meine Wurst, anschließend meinen Bauch und meine Brust. Wobei sie leise „Manno man, da brauch ich ja nen Mopp.“ murmelte.
Ich musste feixen.

Das sah sie natürlich und meckerte gespielt vor sich hin.

„Ja ja feixen kann er, ich muss ja hier rum wischen.“
Auch sie konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.

Als sie bei mir fertig war, begann sie auch, ihre Hand zu säubern. Was sie wiederum mit einem „Boah, alles voll!“ kommentierte. Immer noch lächelnd. Dann schien sie mit ihrer Arbeit zufrieden.

Ich richtete mich auf, nahm eines der Taschentücher und sagte „Du hast was übersehen.“

An der Spitze ihres Dekolletees hatte sich ein wenig Sperma verirrt, welches sich in Sarahs aufrechter Position abwärts trollen wollte.
Sarah sah, wohin ich das Taschentuch führte und hob brav ihren Kopf an. Ich wischte es weg, aber nicht ohne die Weichheit ihrer Brüste zu spüren.
Wundervoll.

Damit fertig nahm sie mir das Taschentuch ab und warf es mit Ihren neben die Couch auf den Fußboden.

„Hinlegen!“ kommandierte sie.

Ich tat lieber was sie sagte.

Wieder in der liegenden Position nahm auch Sarah die Haltung ein, die sie im Laufe des Abends bereits inne gehabt hatte; rechte Hand auf meiner Seite, rechtes Bein über meine Beine gelegt. Den Kopf bettete sie wieder an meiner Brust.

Mein rechter Arm lag wieder auf ihrem Rücken. So hielt ich sie an mir und vollführte sanfte Streichbewegungen. Nicht lange, und Sarah schnurrte an mir.

Ich war zwar auch müde, konnte aber meine Gedanken nicht von dem gerade Geschehenen lösen.

Während ich ihren Rücken weiter liebkoste dachte ich nach.

Schließlich hob ich flüsternd an.
„Sarah?“

Nur ein gegrummeltes „Hm?“ kam als Antwort.

Ich flüsterte weiter „Sarah, ich wollte noch…“

„Morgen!“ grummelte sie, an meine Brust geschmiegt. Allerdings ließ es keinen Widerspruch zu.

So hielt ich meinen Mund, und strich ihr weiter über den Rücken. Bis sie eingeschlafen war.
Dann sank auch ich davon.

————————————

Als ich aufwachte, schien bereits die Sonne. Der Blick auf das Zeiteisen sagte mir, dass es schon Elf durch war.

Ich richtete mich auf, blickte mich um. Ich war allein. Das Befühlen der leeren Seite der Schlafcouch ließ mich fühlen, dass sie ganz kalt war.
Der anschließende Griff an meine Wurst hatte etwas glitschiges.

‚Ein feuchter Traum!‘ dachte ich
‚Aber was für ein Traum!‘ Korrigierte ich mich gleich.

Das war nicht mein erster feuchter Traum. Und auch nicht mein erster Traum von Sarah.
Aber ich hatte noch nie einen feuchten Traum gehabt, in dem Sarah dabei war.
Mir kam es fast so vor, als hätte ich sie entehrt.

Sonst waren meine Träume, in denen ich Sarah zum mitspielen Zwang eher romantisch.

Mit Sonnenuntergängen.
Und rosa Kängurus.

Keine Fragen bitte.

Aber, wo kein Kläger, da kein Richter.

‚Und wenn sie mich nichts fragt, erzähl ich ihr nix!‘
‚Abgemacht!‘
‚Jetzt erst mal duschen!‘
‚Abgemacht!‘

So ging ich ins Bad.

Noch bevor ich unter die Dusche gehen konnte, musste ich erst mal das über Nacht entstandene Biotop in meinem Mund zerstören.
Also nahm ich die Zahnbürste, dick Pasta drauf, und schön schrubbeln.
Dabei blickte ich in den Spiegel und meine Putzaktivität erstarb.

Am Spiegel hing ein Zettel.

‚Wo kommt der denn her?‘

Ich nahm ihn ab. Und mit der Zahnbürste im Mund las ich die darauf stehenden Zeilen.

„Guten Morgen Ben!

Ich musste früher raus und wollte dich nicht wecken.

Vielen Dank, dass ich bei dir übernachten durfte!

Bis bald!

Sarah

PS: Du kommst doch heute wieder zu mir, oder?

Darunter war noch ein zwinkerndes Gesicht gemalt.

Ich las den Zettel noch mal. Dann nochmals.

Die Notiz nach unten sinken lassend, schaute ich in den Spiegel.

Aus dem mich ein meditierend wirkender Ben angaffte.

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